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Eis-Zeit
1000
große Eis-Akkus bilden einen länglichen Hügel im Außenbecken des leeren
Schwimmbades. Auf dem Hügel ist eine blau leuchtende Neonschrift „Eis-Zeit“,
angebracht.
In dieser
Arbeit wird das Wasser in seinem Aggregatzustand als Eis eingeschlossen
und eingefroren. Es wird einerseits zur Metapher aufgebrauchter Ressourcen,
andererseits lässt es an das Innenleben vom ewigen Eis denken. Das Eis
der Permafrostregion der Erde ist einer der wichtigsten Informationslieferanten
für Wissenschaftler. Das ewige Eis gilt als riesige Schatzkammer, die
unverfälschte Daten und Informationen birgt. Es ist ein Lebensraum und
Süßwasser-Reservoir, ein Zeitzeuge für die letzten 450 000 Jahre. Eis
ist mehr als gefrorenes Wasser, es dient den Eisforschern als wichtigstes
Archiv. Im Eis geht nichts verloren, es ist gespeicherte Zeit. In doppeltem
Sinne EISZEIT.
In experimenteller
Auseinandersetzung mit den Elementen Wasser, Eis und Feuer, setze ich
dieses Zeiterlebnis plastisch um.
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“die
weiße Mondkuh IO“
Videoinstallation
Zum Projekt: “Teufelsküche
und paradiesische Rezepturen“ Kloster Willebadessen.
Ein Rieseneuter
aus Schleiernessel füllt den Raum. Unter den vier Zitzen befinden sich
die Monitore.
Im Videofilm geht
es um die weiße Kuhgöttin IO, die nach altem Glauben die Welt erschaffen
hat. Eine weiße Kuh wird mittels Farbfilter so verändert, dass man an
farbige Bilder von Landschaften denken kann. Im weiteren Verlauf werden
Bilder gezeigt, die Assoziationen von Schlachtvieh, aber auch von der
Erschaffung der Natur wachrufen können. Ein sich verändernder Ton unterstreicht
das Geschehen, und zieht den Betrachter in den Raum.
Es geht um das Grundnahrungsmittel
Milch.
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